Tag 3: So interessant wie eine Scheibe Toast

 

Der heutige Morgenlauf war nur halb so maya wie gestern. Gestern hat Pippo gebrochen – ich weiß allerdings nicht ob es dabei um Traditionen ging. Eh wuascht … zum Pippo kommen wir später nochmal. Frühstück nach dem Morgenlauf war wieder Rasur – wir konnten sogar noch mehr essen als die vergangenen Tage weil Teambuilding am Plan stand. Nach einer grenzdebilen Diskussion ob wir an einem 47 Grad heißen Tag mit Dreirädern den Berg hinunter fahren sollten oder lieber baden gehen, entschieden wir uns schließlich nach demokratischer Abstimmung in einer Pfütze irgendwo in der Steiermark schwimmen zu gehen. Luca v.d.G. wollte eigentlich Dreirad fahren. Am Parkplatz bei der Pfütze angekommen beschlossen die Fahrer unserer Autos aus irgendeinem Grund zu driften – keine Ahnung warum aber war wirklich oag. Max G. kann mindestens besser driften als der Durchschnitt.

Egal, wegen Phillips Verhandlungskünsten durften wir den Einlass um 2 statt  4 Euro pro Person passieren. Zumindest hat er uns das erzählt. Wär eigentlich extrem schlau, uns das nur zu vorzugaukeln und sich das restliche Geld zu behalten. Aber ich trau ihm das aufgrund seiner ethischen Einstellung nicht zu.

Mit unseren Handtüchern haben wir uns dort dann genau unter den gleichen Baum wie letztes Jahr gelegt - dieser fehlende Wille, Neues zu erkunden und Risiken einzugehen, ist ein Sinnbild für die Handhabung der finanziellen Beiträge zu den Matches des USK. Diese kann man immer noch nicht mit Bitcoin bezahlen. Apropos bezahlen: Damit wären wir bei Max K. dem offiziellen USK-Geldeintreiber. Dieser hatte beim Volleyball spielen als mein Teamkollege versucht einen unfassbar armseligen, mit Glück in die richtige Richtung gespielten Ball vom gegnerischen Team in einem Anflug von sportlichem Einsatz zu retten. Im Reglement zwar erlaubt, aus technischen Gründen aber nicht zu empfehlen, hat er den Ball mit dem Fuß dann einfach über den Zaun gepimmelt. Voll unglücklich gelaufen leider.

Wir haben dann noch ca. 17 Volleyballmatches gespielt, um uns auf das anstehende Testspiel am Abend vorzubereiten. Danach waren wir noch bei der Pfützenkantine Burger essen, weil Michi uns vorgegaukelt hat, dass der Burger groß ist – war er nicht. Richtig ehrenlos von Michi. Aber egal, ich mag den Michi eh trotzdem. Zu allem Übel war der Almdudler bei der Kantine das teuerste Getränk – genau wie im Hotel Thier in dem wir residieren. Herr Thier ist trotzdem Ehrenmann und Frau Thier Ehrenfrau weil sie uns zur Nachspeise vier Kilogramm Eis gegeben haben. Und sie haben einen eigenen Brunnen im Garten, von dem man sauberes Wasser beziehen kann, falls das Wasser in Mönichkirchen nicht den Vorgaben des Europarechts zum Wasserverbrauchsgesetzparagraphen Nr. 64b entspricht. Na is erfunden, aber irgendwie so stell ich mir des vor. Ich hab allerdings keinen Plan vom Recht, da müssts den Alex K. fragen.

Mönichkirchen ist übrigens der Ort in dem das Hotel Thier ist. Das hat vielleicht eh schon irgendeiner geschrieben in den letzten Tagebucheinträgen, aber ich hab ned zughört. Passiert ma eigentlich nur ganz selten. Interessanter Weise hat Pippo, weil er ein belesener Mann von Welt ist, in der Zeitung gelesen, dass das Wasser gerade nicht den Hygieneansprüchen genügt. Er hat also den ganzen USK vor Diarrhö gerettet, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass die trotzdem bei einigen am Start ist, so viel wie wir alle essen.

Pippo hat auch beim Eins gegen Eins beim Match eine super Figur gemacht. Auch hier hat er das Spiel gelesen und a Paar hundertprozentige Tiadln rausgfischt. Schampoo Pipo S. Da wir leider das Testspiel verloren haben, war die Leistung der anderen Kicker nicht so gut wie wir es eigentlich gewohnt sind. Deshalb war Pippo eindeutig der Mann des Spiels.

Das Match an sich war sehr aufschlussreich, da wir nicht an die Stimmung und Intensität des bisher vergangenen Trainingslagers anknüpfen konnten und deshalb viele Fehler machten. Besonders im Spielaufbau.

Nach dem Spiel stand dann das Abendessen am Plan. Weil wieder keiner von den USK-Wafferln zu spät zum Morgenlauf gekommen ist wurde nach dem Essen der Tagebuchschreiberling ausgelost. Wen‘s erwischt hat brauch ich euch ja nicht sagen. Obwohl ich Legastheniker in Wort und Schrift bin, ließ die Vereinsführung nicht mit sich reden und verdonnerte mich dazu, den Eintrag zu verfassen. Hier sitz ich also gerade, schreibe und überlege ob ich noch mehr schreiben soll. Aba simma uns ehrlich: 732 Worte müssen reichen.

Danke und liebe Grüße
Christian G.

P.S.
Bobo V. hat gesagt ich soll schreiben dass er geil ist.

CG, Mönichkirchen, 22. August

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