1. FC Paulaner Wieden vs. USK Vienna Vibes - 2:6

 

Letzten Samstag stand das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Paulaner Wieden an. Das war insofern brisant als im Sommer, am Beginn der Vorbereitung, sich Vertreter der beiden Vereine zum freundschaftlich-kulturellen Austausch mittels Podcast getroffen und einander gegenseitig Schmeicheleien ausgetauscht bzw. Rosen gestreut hatten.

So freundschaftlich ist es am Platz dann natürlich nicht zugegangen, obwohl das Spiel gewohnt fair, wie zwischen diesen beiden Teams üblich, abgelaufen ist. Einen Grund Geschenke zu verteilen hatte im Vorfeld aber niemand. Obwohl der USK das (einzige) Duell der letzten Saison klar gewinnen konnte, gab es keinen Anlass, nun, etwa ein Jahr später, wieder von einem solchen Ergebnis auszugehen. Paulaner Wieden wurde schon in unserer Saisonvorschau als Mannschaft auf dem ansteigenden Ast diagnostiziert und der durchaus passable Saisonauftakt des FCPW war uns im Vorfeld Warnung genug.

Ohne echte Wechselspieler

Zudem kamen wir auch nicht gerade überbesetzt in die Rustenschacher Allee. Josef, der ums Eck wohnt und dankenswerter Weise vorbeigeschaut hat, um seine guten Vibes zu verströmen sowie Daran, den es einen Tag vor dem Spiel auf den Allerwertesten gesetzt hat und der mit Rückenverletzung auch noch ausfiel, sorgten für etwas Scheinsicherheit von der Bank. Aber defacto war der USK ohne echten Wechselspieler angereist. Glück auf also, die Herren, bleibts gsund! Gott sei Dank sind die Heimischen nicht grad als Tretertruppe bekannt.

Doch es gibt auch positive Nachrichten zu vermelden. Unser Neuzugang aus St. Veit/Glan, Julian feierte gegen Paulaner ein (so viel kann man vorwegnehmen) gelungenes Debüt in der Kampfmannschaft.

Unter seiner tatkräftigen Mithilfe, sorgt eine spiel- und kampfstarke Vibes-Truppe von Anfang an für viel Dampf und Ballbesitz, wenngleich nicht jeder Angriff mit der gebotenen Ruhe zu Ende gespielt wird. Trotzdem sorgen einige gelungene Aktionen für eine zeitige komfortable 3:0-Führung.

Kommunikations- und Konzentrationsfehler im Defensivverhalten geben aber auch den blau-weißen Gastgebern immer wieder Chancen auf Torerfolge. Und so wittern die Paulaner mit dem 1:3 in der 26. Minute Morgenluft.

Erbarmungsloses Sturmduo

Was der USK heute aber sehr gut macht: Er ist immer rechtzeitig fokussiert zur Stelle, bevor die Partie wirklich wieder spannend wird. So auch kurz vor der Halbzeitpause (44.) per Elfmeter zum 4:1 und auch nach Seitenwechsel mit einem Doppelschlag (60. und 62.), nachdem die Heimmannschaft zuvor, kurz nach Wiederanpfiff (46.), kräftig aufgemuckt hat und auf 2:4 herangekommen ist. Unsere Doppelspitze bestehend aus Luka und Alex H. ist an diesem Samstag jedoch erbarmungslos.

So gewinnen die Vienna Vibes am Ende souverän mit 6:2 und feiern die drei Punkte bei einem erfrischenden Bier im nahegelegenen Schweizerhaus. Was uns zum letzten Schmunzel-Highlight des Tages führt: Alkohol- und Stammtischbeauftragter Boris, hatte im Vorfeld für 16 Leute reserviert. Bei elf Kaderspielern. Nun wissen wir zumindest, wem wir die jährlichen Budgetkalkulationen garantiert nicht überlassen, andererseits ist dieser gesunde Optimismus aber nicht nur ausgesprochen liebenswert, sondern auch typisch USK. Eine kleine aber feine Runde haben wir dann trotzdem zusammenbekommen. Und das Bier hat geschmeckt. Also alles gut.

MG

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