Mönichkirchen 21.08.25 21:48 – Servus Mönichkirchen! Der USK schreibt Trainingslager-Geschichte! Wir dürfen unser zehnjähriges Jubiläum beim Hotel Thier schreiben und fahren zum insgesamt elften Mal aufs Trainingslager. Die Freude ist sowohl bei den Neulingen als auch Veteranen groß. Ob diese dem Fußball oder den anstehenden Alkoholexzessen im Exl gilt wird sich noch offenbaren. Alle Vorkehrungen wurden schon getroffen und diejenigen die sich an der Packliste von Hans gehalten haben, sind bestens vorbereitet. (Ich gehöre nicht dazu…)

Bevor ich von den Ereignissen des heutigen Tags berichte, werde ich die Zimmerliste nennen: Nach mühsamer Nachfrage halte ich fest: Zimmer 208 (Manuel + Martin), Zimmer 209 ( Max K. + Matin), Zimmer 210 (Hans), Zimmer 214 (Aaron + Berni), Zimmer 215 ( Julian + Jonathan T.)  Zimmer 217 (Bobo + Daran), Zimmer 218 ( Philipp + Alex), und zu guter Letzt das Partyzimmer Zimmer 225 (Max G. + Marco).

Voller Elan ist der USK ins Trainingslager gestartet, alle waren heiß drauf zu trainieren, nur das Wetter wollte nicht so ganz mitspielen. Es war leicht bewölkt mit den gelegentlichen Regentropfen die aus Jonnys Tränen gemacht waren (später dazu mehr…).

Highlights der heutigen Trainingseinheiten: Der erste Moment an den sich noch viele gern erinnern, ist beim Vormittagstraining während der Zwei vs. Zwei-Einheit passiert. Im Angriff waren Max K. und Aaron gegen Hans und mich. Hans und ich blieben defensiv souverän, bis wir es nicht mehr waren. Ich musste in meinem Übermut voreilig „er kann nicht, er kann nicht“ rufen, doch während ich mich als Hellseher versuchte, geschah das UNMÖGLICHE: Max K. schob in einem Zug Hans und mir eine Wurz‘n. Wir beide standen unter Schockstarre und versuchten mit der Situation zurecht zu kommen – das nutzte Aaron eiskalt aus und erzielte ein Tor. Ein weiteres Highlight waren die After-Training-Interviews von unserem Livereporter Jonny.

Im Nachmittagstraining gab es doch mehr außergewöhnliche Ereignisse. Eines wäre die praktische Taktikeinheit am Platz, wo die Spielerketten mittels einer Schnur verbunden waren. War man zu langsam, so musste entweder der langsamere Spieler oder die Schnur daran glauben. Die größte Herausforderung für unseren Trainer Philipp stellte das entwirren der Schnurren dar. Doch die klügsten Köpfe des USK angeführt von Alex H. konnten nach läppischen zehn Minuten alle Knoten auflösen und ermöglichten uns den Beginn der Taktikübung.

Für viel Spaß bei Mitspielern und viel Kopfzerbrechen bei den Gegnern plus Philipp sorgte unser Vier-Mann-Tigerteam, die sich sogar Codenamen ausgedacht haben. War es kindisch? Ja! Waren sie hungrig nach dem Sieg? Verdammt nochmal JA! Tiger, Donner, Fuchs und Blitz waren ihre Codenamen. Wer wer ist bleibt geheim bzw. als Autor habe ich zu viel Angst vor etwaigen Vergeltungsschlägen. Das Tigerteam war bei den meisten Übungen siegreich und als krönender Abschluss hat das Quartett mit ihren Mitspielern ein Siegerfoto machen dürfen. Martins Drohne machte dieses Foto sehr spektakulär. Ich gehörte zur Anti-Tigerteam Fraktion und konnte diesen wilden Rabauken nicht das Wasser reichen.

Übrigens: Die Taktikschulung von Max G. fand nach dem Mittagessen, zwischen den Trainingseinheiten, statt und die USKler durften bzw. mussten daran teilnehmen. Statt zu entspannen und zu verdauen wurden wir zuerst durch Max G. und seine grauenvollen IT-Künste gequält. Dank Aarons schnellem Eingreifen wurde Schlimmeres verhindert. Max G. konnte dann aber doch durch sein Fußballwissen und sein tiefgründiges Verständnis von der Materie brillieren. Es gab viele Lacher und geile Momente, doch nur die besten schaffen es in den Bericht. In diesem Sinne: PENIS. Für diese obszöne Antwort übernahm niemand die Verantwortung, doch unser Hauptverdächtiger Bobo bekannte sich auffällig zur Anonymität der schriftlichen Wortbeiträge. „Es beenden“ war die Lieblingsantwort der Mannschaft und kein anderer als ich habe dies geschrieben.

Wir kommen jetzt zur Erklärung der heutigen Überschrift. Die freie Marktwirtschaft ist in unserer Gesellschaft fest verankert und dies musste Jonathan Treml schmerzlich feststellen. Er bot wie letztes Jahr an, für 20 Euro  die Aufgabe des Tagebuchschreibens zu übernehmen. Doch ich machte ihm einen Strich durch die Rechnung und bot schon während der Autofahrt Alex H. denselben Dienst für 15 Euro an.  Als ihn diese Nachricht erreichte durchlebte er innerhalb von fünf Minuten die fünf Phasen der Trauer: Verleugnung, Wut, Verhandeln, Depression und hoffentlich in naher Zukunft Akzeptanz.

Mein erster Tagebucheintrag könnte noch länger werden, doch die ungeduldigen und spielsüchtigen USK-Spieler warten auf die Fertigstellung meines Werkes.

Hiermit beende ich diesen Tagebucheintrag!

LG euer future Doctor, Poet und YV-Starstürmer

Matin!

MH