In der Nachbetrachtung des Freundschaftsspiels gegen AFC Hietzing wurden den Vibes an dieser Stelle mangelnde Einsatzbereitschaft sowie fehlender Spirit nachgesagt. Nun scheint es – dem Ergebnis von 3:8 nach zu schließen – eine Woche danach, noch viel schlechter gelaufen zu sein. Tatsächlich standen die Vorzeichen auch im Hinblick auf die vermeintliche Meisterschaftsgeneralprobe gegen Royal Rainer denkbar ungünstig.

Unsere Testspiel-Buddys waren an diesem Tag personell so gut aufgestellt, dass sie ein Match-Doppel mit Kampf und Reserve abhalten konnten, was für uns bedeutete, es mit einer topmotivierten Einsergarnitur zu tun zu bekommen. Natürlich hätten wir unsererseits auch gerne mal einen Kampfmannschafts-Probegalopp hingelegt, aber das gab die Kadersituation an diesem Wochenende – in diesem Sommer generell – nicht her.

So standen wir also mit einer wieder recht bunt durchgemischten Truppe auf dem schönen Rasenplatz im 21. Bezirk und ahnten schon vor Anpfiff, dass wir diese Partie vermutlich nicht gewinnen würden.

Bereitwillig ins offene Messer

Aber um Punkte ging es in diesem letzten Test sowieso nicht. Insofern verzichtete der USK auch darauf, sich in puncto Spielanlage in die Außenseiterrolle zu begeben und tat mal so, als hätten wir einen Gegner auf Augenhöhe vor der Brust.

Über allem stand sowieso die Körpersprache, die Motivation und der Glaube, gegen die Oberligamannschaft vielleicht doch ein Erfolgserlebnis zu erzielen.

Wie wir nun wissen, gelang das an diesem Samstag überhaupt nicht, die Höhe der Niederlage spricht eine deutliche Sprache. Und doch war es schön zu sehen (und Teil des Teams zu sein), wie unsere phasenweise wirklich überforderte Mannschaft sich aufrieb, bis zum Schluss nach vorne spielte und – trotz frustrierender Matchpassagen – nie die Motivation verlor.

Generalprobe war das definitiv keine. Die Meisterschaft kann trotzdem kommen.

MG

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