Leute ehrlich! Das Einzige, an das wir uns von der letzten DSG-Saison erinnern können ist, dass Spanien Weltmeister geworden ist und, dass irgendjemand trotz Glattrot nicht gesperrt wurde, weil irgendjemand anderes im Sekretariat angerufen und interveniert hat. Und obwohl gerade Letzteres total DSG-mäßig klingt, beschleicht uns der Glaube, dass das alles gar nicht im Rahmen der DSG-Saison passiert ist.
Wer kanns einem verdenken, dass angesichts einer Megagiga-WM powered by Coca Cola, die trotz klar erkennbarer körperlicher und geistiger Ermüdungserscheinungen spätestens ab Gruppe K, konsumiert werden will, ein paar Fakten vermischt werden.
Und die übliche Hitzewelle war auch und privater Stress gibt einem sowieso den Rest. Deshalb ist die DSG-Saison 2025/2026 schon gar nimmer wahr.
Verschwiegenes Drama
Und das letzte Match beim Frischgemüse zum Glück auch nicht. Dabei hätte es dazu schon das eine oder erzählenswerte Drama gegeben, immerhin haben wir uns da zum Schlusspunkt noch eine ansich gute Saison zusammengehaut. Nach 3:1-Führung. Beim Letzten. Der dann nicht abgestiegen ist, weil sie 4:3 gegen uns gewonnen haben. Stattdessen musste District West runter, die in Teilen sogar extra zuschauen und anfeuern gekommen sind. Zum Glück mussten sie jetzt doch nicht absteigen, weil keine Ahnung, ist halt immer noch DSG. Gut für sie. Und für uns, weil ein Bissl weniger peinlich. Wie das alles so passieren konnte? Wie gesagt: Das wusste kurz nach Abpfiff keiner so richtig und knapp zwei Monate später schon gar nicht. Wie dem auch sei, wir treffen in der kommenden Saison wieder auf beide.
Dorthin richten wir ab nun auch unseren Blick. Auf die kommende Saison. Auch wenn die Abschlusstabelle uns als Mannschaft des gehobenen Durchschnitts ausgespuckt hat (selber Schuld), so haben wir doch eine spürbare und immer mehr auch sichtbare Entwicklung hingelegt, an die wir selbstredend in der kommenden Spielzeit anknüpfen wollen.
In Erwartung erster Panikreaktionen
Ob uns das gelingen kann, sehen wir frühestens am Ende des Sommers, denn jetzt starten erstmal die ersten Trainings sowie Testspiele – in denen werden wir erwartungsgemäß agieren wie die ersten Menschen. Was traditionell erste Panikreaktionen und Skepsis im Hinblick auf die Saison auslöst. Aber das gehört auch irgendwo dazu. Also: stay tuned und erfahrt Anfang September mehr darüber, ob wir die Zeit nutzen konnten, doch wieder auszusehen wie eine Fußballmannschaft. Vielleicht sogar eine gute.
MG