Ein schwieriges Match erwartete unsere YV am vergangenen Samstagabend, schließlich waren wir nach der Niederlage von SKV Ukraina in der Vorwoche beim neuen Tabellenführer zu Gast. Dass noch dazu unsere beiden Mittelfeldregisseure fehlen, kommt erschwerend dazu. Kurzerhand sprang Alex ein, der sich nach seiner Südamerika-Reise gerade erst wieder im Aufbau befindet, sich seine fußballerische Rückkehr aber wohl mit weniger "klassischem" Celtic erhofft hat. Naja, man hätte es ja erahnen können, dass der Celtic Fanmob/p für wenig Anderes zu haben ist.

Energiereiche Anfangsphase

Wie schon in der vergangenen Woche kommen unsere YV auch dieses Wochenende über den Kampf in die Partie und können sich über Andi und Aqeel früh zwei gute Möglichkeiten erspielen, die allerdings ungenutzt blieben. Noch dazu kommen dutzende Standardsituationen, die von Celtic teilweise ohne Widertand verteidigt werden, von uns aber links, rechts und oben am Tor vorbeigeschossen werden. Nach erneutem Standard, der einmal zur Abwechslung in den Händen des Celtic Goalis landet, bringt ein Konter in der 30’ Minute die erste Chance für die Heimmannschaft, die bis dahin Ideenlos den Ball nach vorne schlagen. Da weitere Chancen von uns nicht genutzt werden, kommt es wie es kommen musste. Der Celtic Flügel schießt aus dem Vollsprint, 3-4 Meter von der Strafraumkante entfernt, und trifft den Ball perfekt über unseren Torhüter zum 1:0. Ob der Abschluss tatsächlich als solcher geplant war oder uns doch eine abgerissene Flanke den Rückstand bescherte wird in der Halbzeit zwar kräftig diskutiert, eine mehrheitliche Meinung bleibt aber aus.

3 Minuten später der nächste Dämpfer. Unser neu positionierter 8er Albi bekommt eine überharte, unnötige Tackle ab, bei der er sich sowohl das Knie als auch den Knöchel verdreht und nur noch humpelnd mit Unterstützung der unsrigen den Platz verlassen kann. Das Saisonaus scheint damit fix. Gut Besserung, Albi. Der anschließende Standard bringt zu unseren Ungunsten wieder kein Tor, denn der eingewechselte Stefano findet mit seiner ersten Ballberührung in einem USK-Pflichtspielt die 100%ige Torchance vor, haut diese aber deutlich über das Tor.

Eigentlich früh entschieden

Da man durchaus zusammenfassen kann, dass 90% des YV-Fußballs in die erste Halbzeit sehr passable waren, ging es mit hohem Tatendrang die Dinger vorne auch zu vollenden in die zweite Halbzeit. Ein Fehler im Spielaufbau inklusive verursachtem Elfmeter durch unseren Kapitän führt allerdings zum 0:2 und lässt die Euphorie schnell wieder abflachen. In der Folge gelingt es uns auch nicht mehr eine ähnliche Präsenz in der gegnerischen Hälfte auszustrahlen wie noch in den ersten 45 Minuten und die Chancen auf beiden Seiten halten sich in Grenzen. Nach einem weiteren Ballverlust im Spielaufbau fackelt, der für den Schreiber größte Ungustl am Platz nicht lange, schießt von der Mittellinie und überhebt unseren Aushilfsgoali ein zweites Mal. Bis zur 80 Minute plätschert die Partie anschließend dahin mit wenigen hochkarätigen Chancen auf einer der beiden Seiten.

Die letzten 10 Minuten

Unsere YV starten in die letzten 10 Minuten noch einmal eine Schlussoffensive, können frühe Balleroberungen verzeichnen und lassen den Gegnern keinen Raum mehr zu Atmen. Der Outcome: Ein Stangenschuss und ein Tor, nach, wie soll es anders sein, natürlich nach einem Standard. Schlussendlich aber zu wenig, um das Spiel tatsächlich noch spannend zu machen, denn für drei Tore reicht diese Woche leider auch der USK Spirit nicht mehr.

Abschluss

Wollen wir uns noch einmal mit den unnötigen Heimfans von Celtic beschäftigten? Nein eigentlich nicht (gar kein bock), bleiben wir bei uns. Ja tatsächlich 3 Spiele in der Rückrunde sind absolviert und wir können aktuell noch nicht an die Leistungen aus dem Herbst anknüpfen. Während wir in der Hinrunde noch 6 Punkte aus den ersten 3 Spielen holen konnten, ist es in der Rückrunde nur noch einer. Wir haben einen leichten Umbruch in der Mannschaft und der ist klar ersichtlich, aber gerade nach dem Spiel vergangenen Samstag und den gezogenen Schlüssen zeigt sich eine leicht positive Tendenz. Es gilt die Leistung nach Ostern zu bestätigen und dann auch punktetechnisch wieder mehr mitzunehmen.

MK