Es ist doch jedes Mal das Gleiche, wenn es auswärts gegen Marianum geht. 11:30 Uhr Anpfiff an einem Sonntag ist die absolute Hölle. Als Schreiberling mit mittlerweile doch recht langer USK-Vergangenheit kann ich mich tatsächlich nicht erinnern, dass wir wenige Tage vor dieser Partie auch nur ein einziges Mal genug Spieler beisammengehabt haben. Vergangenen Donnerstag waren es noch sieben. Dass wir es am Ende doch wieder geschafft haben, elf Mann plus einen Wechselspieler auf den Postsportplatz zu bringen, grenzt fast an ein Wunder. Sich darüber aufzuregen, bringt aber ohnehin nichts: Schlussendlich standen elf kampfbereite YV auf dem Platz.

Einziges Problem: Es gelingt absolut nichts. Offensiv können wir keinen Ball kontrollieren, defensiv sind wir in allen Bereichen löchrig. In der Anfangsphase hält uns Lucas mit starken Reflexen noch im Spiel, und gemessen an den gegnerischen Torchancen hält das 0:0 erstaunlich lange. In der 26. Minute fällt die Führung dann aber folgerichtig doch. Nach einem Eckball wird der Ball glücklich abgefälscht und das 2:0 draufgesetzt. In der zweiten Halbzeit halten wir eine Viertelstunde lang durchaus gut mit und lassen kaum etwas zu, danach rollen die Angriffe der Gastgeber aber erneut sehr flüssig. 63. Minute: 3:0. 65. Minute: 4:0. Zu echten eigenen Offensivaktionen kommen wir auch im zweiten Durchgang nicht. Dass nicht noch mehr Tore fallen, verdanken wir einzig der mangelhaften Chancenverwertung des Gegners und der Paraden unseres Lucas.

Ich würde an dieser Stelle gerne noch Hoffnungsbotschaften und Lehren aus dem Spiel präsentieren damit wir für die kommenden Wochen gewappnet sind. Die habe ich aktuell aber einfach nicht parat bzw. würde wohl jede einzelne Szene im Match beinhalten. Es gilt wohl für alle das Spiel so schnell wie möglich zu vergessen, abzuhacken und sich das für die kommenden Aufgaben notwendige Selbstvertrauen aus dem kommenden Training zu ziehen.

MK