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Einmal aufs Maul bitte

 

Es war Mittwochabend – DSG-Cup-Zeit – und eine Gruppe motivierter USKler kam am Wienerberg zusammen, um sich ordentlich die Fresse polieren zu lassen.

Was schade ist, weil der schöne Auswärtssieg gegen Cover Direct in der Runde zuvor damit schon entwertet wurde. Doch dieser Abreibung lag zum Teil eine grobe Fehleinschätzung zugrunde. Der Gegner Celtic Salmannsdorf ist nämlich ein alter Bekannter – so dachten wir. Damals in der 1. Klasse – lang ist’s her – waren die „Kelten“ als ältere Herren der Holzhackerzunft bekannt. Dass diese Freunde der Forstwirtschaft von damals nach all den Jahren nicht mehr dieselben sein würden, haben wir schon beim eher sinnlosen Aufeinandertreffen letzte Saison gemerkt, als wir Celtic in der Unterliga wieder trafen. Fußballerisch ist da logischerweise etwas

 weitergegangen, die Grundtugenden – also nicht so das schöne Spiel, sondern eher so Standards und viel Kampf – waren nach jedoch wie vor ident. Mit einer konzentrierten Leistung war den Salmannsdorfern spielerisch durchaus beizukommen. Dachten wir zumindest.

Unterirdisch gegen den Celtic Relaunch

Gutgläubig gehen wir also in dieses Cup-Duell und stehen neuerlich einer komplett anderen Truppe gegenüber. Lauter junge, gleichgroße, topfitte und ein Bisschen vorlaute Buben, die uns aussehen lassen wie 60-Jährige. Von Mitspielen kann vor allem in der ersten Halbzeit keine Rede sein, da ist unser Auftritt wohl das Schlechteste, was die Vibes in den letzten Jahren dargeboten haben (Halbzeitstand: 0:4).

Und sind wir uns ehrlich, es hätte im zweiten Durchgang so weiter gehen können, wenn die Gäste in einem Anflug aus Überheblichkeit nicht aufgehört hätten, Fußball zu spielen. So hübscht der USK das Resultat noch auf eine Dimension auf, die oberflächlich betrachtet gar nicht so wild (Endstand: 3:5) rüberkommt.

Fakt ist, dass das ein in allen Belangen richtig schlechtes Spiel unserer Mannschaft war. Taktisch, läuferisch, zweikämpferisch und spielerisch. Ohne Zweifel können wir das viel besser. Sicherlich auch gegen diesen Gegner, der sich zwar schwertat, gelbe Karten richtig zu zählen, körperlich aber größtenteils Vollgas gab und uns damit so richtig am falschen Fuß erwischt hat.

MG

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