Das Spiel:

 

Mit der breiter Brust ging unsere Mannschaft ins Spiel, doch umso geschlagener verließ der USK das Feld wieder. Viel hatte die Mannschaft sich vorgenommen, nur sehr wenig davon eingehalten.

Dabei beginnt dieser Nachmittagskick bei ausnahmsweise einmal angenehmen Temperaturen gar nicht so schlecht. Besser ins Spiel findet allerdings zunächst die Benkobande, während die Vibes anfangs nicht so recht ins Spiel finden. In Minute sieben haben die Rot-Weißen Glück, denn einem hoch in den Strafraum gespielten Ball geht Erwin zu zögerlich entgegen und ermöglicht so einem Gegner den Abschluss. Allerdings ist unser Torhüter weit genug entgegengegangen, sodass der Angreifer keine andere Wahl hat als Erwin anzuschießen. Der Nachschuss fällt dafür umso gefährlicher aus, kann aber auf der Linie geklärt werden.

Der USK wird erstmals in der 11. Minute durch einen Freistoß von Basti so halbwegs gefährlich. Sein Schuss geht aber deutlich über das Tor. Eine Minute später prüft ein gelb-schwarzer Innenverteidiger seinen eigenen Torhüter nach einem Schussversuch von Peter. Der Keeper besteht diese Prüfung allerdings mit Leichtigkeit.

In der 15. Minute geht der USK mit seiner ersten echten Torchance in Führung. Wieder einmal ist es ein Freistoß von Basti der die Szene einleitet. Der Ball landet auf dem Kopf von Max, der sein drittes Saisontor erzielt. Großer Jubel und ein perfekter Start in die Partie.

In der Folge kontrolliert der USK die Partie, steht aber eine Spur zu tief, um selbst noch sehr initiativ zu werden. Allerdings kommt die Benkobande ebenfalls zu keinen Tormöglichkeiten. Doch dann ist es wie schon so oft ein schwerer Eigenfehler, der das Spiel in für uns negative Bahnen lenkt. Ein harmloser Passversuch aus der Feldmitte springt Hans im Strafraum an die Hand und der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Erwin errät zwar die Ecke, kann den Ausgleich aber auch nicht verhindern. Damit heißt es wieder zurück zum Start.

Danach ist der USK bemüht wieder Druck aufzubauen und das Spiel an sich zu reißen. Mit spielerischen Mitteln gelingt aber kein Durchkommen. So sind es die Gastgeber, die in der 32. Minute durch einen gefühlvollen Steilpass gefährlich werden. Erwin rettet in höchster Not.

Kurze Zeit später (34.) stellt sich Peter mit einem Weitschuss vor. Dieser fällt aber zu zentral aus, um den Torhüter ernsthaft zu gefährden. Generell versucht es unsere Mannschaft ein ums andere Mal mit Schüssen (Philipp zweimal in der 36. und der 37. Minute) aus der Distanz, die aber allesamt zu ungefährlich sind.

Kurz vor der Halbzeitpause (42.) werden die Benkos dann noch einmal gefährlich. Ein Schuss aus zwanzig Metern streift haarscharf am Tor vorbei. Generell muss man sagen, dass der USK zwar mehr vom Spiel hat, die Gastgeber aber mit den gefährlicheren Torszenen aufwarten können.

In der 44. Minute ergibt sich dann doch noch einmal die Riesenchance für die Vienna Vibes zur erneuten Führung. Max erobert an der Seite gegen einen Benkobande-Verteidiger und zieht in den Strafraum. Der Torhüter kommt riskant aus seinem Tor heraus. Leider übersieht und überhört Max den völlig freistehenden Basti im Rückraum und entscheidet sich für einen Heber der komplett misslingt. Diese vergebene Riesenchance ist gleichbedeutend mit dem Pausenpfiff.

So gut der USK in die erste Halbzeit gestartet ist, so schlecht beginnt die zweite. Nach einem steil gespielten Ball ist ein Stürmer der Benkobande im Begriff alleine auf das gegnerische Tor zuzulaufen. Dieser wird von Andi mit einem Foul gestoppt und der Schiedsrichter zeigt abermals auf den Elferpunkt. Glück und Unglück liegen in dieser Szene nah beieinander. Das Foul geschah noch knapp außerhalb des Sechzehners. Andererseits zeigt der Schiedsrichter Andi nur die gelbe Karte. Über rot wegen Torraubs hätte sich niemand in den Reihen der Vibes beschweren dürfen.

Auf dieses schnelle Gegentor reagiert der USK vor allem geschockt und verkrampft. Die erste halbwegs zusammenhängende Aktion findet in der 52. Minute statt als Philipp mit einem weiten Pass auf den Flügel auf die Reise geschickt wird. Abermals kommt der gegnerische Torhüter gefährlich aus seinem Tor, sodass Philipp es mit einem Heber versucht, der aber am Tor vorbei geht.

In der weiteren Folge funktioniert bei den Vibes nichts mehr. Ein Fehlpass jagt den nächsten, während die Benkobande Ball und Gegner geschickt laufen lässt. Aus einem Konter kommt es in der 62. Minute zum vorentscheidenden 1:3. Über wenige Stationen kommt der Ball zu einem abseitsverdächtig stehenden Benko, der sich alleine vor Erwin nicht zweimal bitten lässt.

Komischer Weise kommt durch das 1:3 wieder etwas mehr Sicherheit ins Passspiel der Vibes. Richtig gefährlich werden die Rot-Weißen trotzdem nicht. Es muss wieder ein Freistoß herhalten, der vorne für Bedrohung sorgt. Basti zirkelt das Leder gefühlvoll (67.) in den Strafraum und Philipp kommt sträflich allein gelassen zum Kopfball setzt diesen aber neben das Tor. Das war es dann allerdings wieder für lange Zeit. Der USK ist an diesem Tag einfach unfähig Torchancen herauszuspielen. Es beschleicht einen das Gefühl, wenn noch ein Tor fällt, dann eher noch ein weiteres für die Gastgeber, da unsere Defensive sich selbst immer stärker entblößt.

In der 81. Minute muss ein Gegenspieler mit gelb-rot vom Platz. Eine Schiedsrichterentscheidung, die sich abgezeichnet hat, sind die Benkos doch von der ersten Minute an mit einer überaus harten Gangart aufgetreten. Die zweite Gelbe sieht der betroffene Spieler für ein hartes Foul an Peter. Doch auch diese richtige Entscheidung des Schiedsrichters ist von einer falschen begleitet. Das Foul an Peter fand im Strafraum statt und nicht knapp außerhalb. Den Freistoß jagt Basti in die Wolken und unserer Mannschaft läuft weiterhin die zeit davon.

In der 86. Minute kommt Peter unverhofft zur Riesenchance. Eher per Zufall kommt der Ball zu unserer Nummer vier, die völlig alleine elf Meter vor dem Tor steht. Peter macht auch alles richtig und zieht sofort ab, doch der Torwart pariert mittels starker Fußabwehr.

Ansonsten strahlt der USK Vienna Vibes auch in numerischer Überzahl nicht viel Gefahr aus. Die Benkobande steht hinten sicher und verwaltet geschickt das Ergebnis. Schließlich beendet der Schiedsrichter dieses Frusterlebnis für die Unsrigen. Der USK in seinem bisher schlechtesten Saisonspiel das Feld als Verlierer und das völlig verdient.

 

Ein Bericht von Max Gfrerer

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04-11-2018 14:00
 
Spice Balls 1 : 2 USK Vienna Vibes

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