Der USK auf Wanderschaft

 

ASKÖ Atzgersdorf (Frühjahr 2012 – heute)

Status: Spielstätte; Naturrasen

Festung AtzgersdorfNach langer Suche haben die USK-Verantwortlichen mit dem Fußballplatz im 23. Bezirk endlich eine würdige Heimstätte gefunden, der dem Wunsch, auf einem gut gepflegten Natur-Untergund die Meisterschaftsheimspiele austragen zu können, gerecht wird. In diversen Vereinskreisen ist der Platz oftmals als „Krautacker“ verschrien. Dass diese Vorwürfe entweder aus der Luft gegriffen oder nicht mehr aktuell sind, davon konnten sich die Vienna Vibes im Frühjahr 2012 selbst überzeugen. Selbst im noch recht kalten März war der Zustand des Rasens absolut ausreichend für ansehnliche Spiele. Die Sportstätte in Atzgersdorf besticht durch eine interessante Lage und ein gemütliches Flair. Eine kleine Kantine direkt am Spielfeldrand sorgt dafür, dass sich auch Zuseher wohlfühlen, während sie dem USK die Daumen drücken. Darüber hinaus erwies sich Atzgersdorf als wahre Festung. In der ersten Halbsaison, in der die Vibes dort beheimatet waren, wurde kein einziger Punkt abgegeben. Seit der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes ist Atzgersdorf auch zur Haupttrainingsstätte für den USK geworden.

 

USZ Auf der Schmelz (Herbst 2010 – heute)

Status: Trainingszentrum; Naturrasen

Im Universitätssportzentrum im 15. Bezirk trafen im Oktober 2010 zum ersten Mal um die sechzehn zusammengetrommelte Fußball-interessierte Burschen von der Schmelz zusammen, nicht wenige davon mit einer Vergangenheit am gleichnamigen Gymnasium.Der Zweck dieser Zusammenkunft war ein gemütlicher Kick unter Freunden, der bei positivem Echo wöchentlich fortgeführt werden sollte. Die bekannte Erfolgsgeschichte, die den USK Vienna Vibes zur Teilnahme an der DSG-Meisterschaft veranlasste, nötigte die Vereinsführung dazu, einen Heimplatz für die Bewerbsspiele zu suchen, da dies auf dem USZ-Gelände nicht machbar war. Trotzdem sollte das Areal bis heute als Hauptort für das wöchentliche Training fungieren und gleichzeitig als Sinnbild für die Ursprünge des Vereins stehen. Die Rasenqualität entspricht ungefähr jener in Atzgersdorf. Damit ist für die Vibes eine optimale Matchvorbereitung garantiert. Durch die nun hauptsächliche Übersiedlung nach Atzgersdorf wurden die Zelte auf der Schmelz trotzdem nicht zur Gänze abgebrochen. So wird im Sommer phasenweise noch am Rasenplatz in Rudolfsheim trainiert und auch die Halle im Winter genutzt.

 

Sportplatz Wienerberg (Sommer 2017 - heute)

Status: Trainingsort

Als die Vereinsführung im Sommer 2017 beschloss, den Trainingsbetrieb auf zweimal in der Woche auszuweiten, begann die fieberhafte Suche nach einer zusätzlichen Trainingsstätte. In Atzgersdorf war leider kein zweiter Termin unter der Woche zu bekommen und so wurden andere Plätze im erreichbaren Umkreis ins Auge gefasst. Schließlich wurde unser Trainer im zwölften Bezirk fündig. Die Bedingungen erwiesen sich als optimal, da der Kunstrasenplatz, ähnlich wie jener in Atzgersdorf, modernen Standards entspricht und hie und da das Training auch auf Naturrasen abgehalten werden konnte. Die geografische Lage zwischen der sportlichen (Liesing) und der historischen (Fünfhaus) USK-Heimat sowie die relativ gute Erreichbarkeit, sorgen zusätzlich für ideale Bedingungen.

 

Vergangene Stationen:

 

ASKÖ Schmelz (Herbst 2011)

Status: Spielstätte; Kunstrasen

Der Kunstrasenplatz direkt neben dem USZ verdient den Ausdruck Sportstätte eigentlich nicht wirklich. Viel mehr gleicht das Gelände einer einzigen Baustelle. Umziehen mussten die Spieler sich in schmalen und schwach beheizten Containern und zur Dusche einen kurzen Fußmarsch durch die herbstliche Kälte unternehmen. Der veraltete und steinharte Kunstrasen veranlasste nicht wenige der USK-Spieler dazu, sich entsprechende Unterziehleibchen oder Radlerhosen als zusätzliche Polsterungsvorrichtung zuzulegen, denn wer einmal auf diesem Boden radierte, konnte sich darauf einstellen, die kommenden Wochen einseitig zu schlafen. Dennoch umwehte den ASKÖ-Platz ein gewisser Charme. Trotz dieser unwirtlichen Bedingungen fühlte die Mannschaft sich in der „Hölle von Rudolfsheim“ durchaus wohl. Weder davor, noch danach konnte der USK seine Heimspiele „zu Hause“ austragen. Zudem dienten die Stahlrohrtribünen am Spielfeldrand als wirksame Plattform für die einzigartige Stimmung, die die Vibes-Fans in jedem Heimspiel erzeugen. Trotzdem opferte die Vereinsführung diese Heimstätte mit starkem Symbolcharakter zugunsten einer neuen (Atzgersdorf), die mehr Freude am Fußball ermöglichte und dem Wunsch der Vereinsführung nach einem Naturrasen entsprach. Dennoch fiel der Abschied von der Schmelz nicht so leicht, wie es die Baustellenoptik auf den ersten Blick vermuten lassen würde. Nicht wenige Stimmen im Verein brachten ihr Bedauern in dieser Hinsicht zum Ausdruck.

 

WAT 21 Sportanlage Wasserpark (1 Spiel im Herbst 2011)

Status: Spielstätte; Naturrasen

Noch bevor die Vienna Vibes am ASKÖ-Platz auf der Schmelz ihre Gegner empfingen und lang bevor sie in Atzgersdorf ihre sportliche Heimat fanden, glaubte man in der Sportanlage am Wasserpark im 21. Bezirk eine adäquate Spielstätte gefunden zu haben. Nur ein Spiel sollte es werden, das der USK auf diesem Grund absolvierte. Der Rasen verdiente diese Bezeichnung nicht. Er war nicht nur löchrig, sondern auch generell uneben. Zu allem Überfluss waren dann nicht einmal Stoppelschuhe erlaubt, eine Regelung, die auf Naturrasen sowieso unsinnig ist, aber aufgrund des Rasenzustandes die Grenzen zur Lächerlichkeit weit überschreitet. In Summe bedeutet das: Schlechter Rasen, mühsame Anreise, unsinnige Platzordnung, ergo Platzwechsel. Dass das einzige Match, dass die Vibes auf diesem Platz absolvierten zu einem eher kümmerlichen Schauspiel avancierte muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. WAT 21 – ein Platz der Fußball nicht zulässt, sondern verhindert.

 

Augarten – Jahnwiese (Sommerpause 2011)

Status: Trainingszentrum; Naturrasen

Da das USZ in der Sommerpause 2011 durchgehend nicht zu benützen war, musste der USK sich eine neue Trainingsmöglichkeit für ein paar Monate suchen. Die Wahl fiel auf den Augarten im 2. Bezirk. Die Jahnwiese ist dabei der größte unter mehreren Sportplätzen, die ursprünglich wohl nicht unbedingt für den Zweck Fußball gedacht waren, sondern für den Turnunterricht in der Schule. Sie ist für ein Fußballfeld etwas klein geraten und der Platzwart nimmt es mit der Graslänge auch nicht immer ganz genau. Für Trainingszwecke genügte es in diesem Sommer aber allemal, bis der Platzwart sich gegen Herbst immer mehr „künstlerische Pausen“ gönnte und die Mannschaft zweimal hintereinander an Trainingsterminen vor verschlossenen Türen stand. Diese Unzuverlässigkeit beendete auch das Kapitel Augarten, wobei es ohnehin nur als Zwischenlösung angedacht war.

 

Sportzentrum Marswiese (immer mal wieder)

Status: Trainingszentrum; Kunstrasen

Auch im 18. Bezirk sind die Vibes immer mal wieder zu Gast. Beispielsweise trainierte die Mannschaft im November 2011 dort. Auch für das Cupheimspiel im Sommer 2012 erwählte der USK die Marswiese zur Ausweichstelle, da Atzgersdorf gesperrt war. Die Marswiese ist daher kein unbekanntes Terrain für die Rot-Weißen und daher immer wieder einen Abstecher wert, zumal die Qualität des Kunstrasens und die meist reibungslose Organisation ebenfalls für eine Anmietung sprechen. Das Sportzentrum im Norden Wiens steht in direkter Verbindung mit der DSG und fungiert nicht zuletzt deshalb für zahlreiche DSG-Mannschaften als Heimstätte.

 

Sportunion Mauer (Frühjahr – Sommer 2015)

Status: Spielstätte; Naturrasen

Die Sportstätte der Union Mauer diente für eine halbe Saison als Ausweichmöglichkeit, als die großflächigen Umbauarbeiten in Atzgersdorf von statten gingen. Richtig glücklich wurde die USK-Mannschaft wenige Kilometer von der eigentlichen Heimstätte nicht. Zwar präsentierte sich der Rasenplatz sehr oft in tadellosem Zustand, jedoch die Ergebnisse passten die meiste Zeit überhaupt nicht. Von einer Heimmacht, wie wir es in Atzgersdorf noch gewesen waren, konnte hier leider keine Rede sein. Teilweise musste unser Team sogar richtig hohe Klatschen einstecken. Das ausschließlich auf den Platz zu schieben ist zwar zu viel des Guten, aber die Abergläubischen unter uns sehnten sich schon recht bald nach der Rückkehr in ein gewohntes Umfeld, was schließlich mit dem Saisonauftakt 2015/2016 auch passierte.

Letzes Spiel

03-06-2018 15:00
 
USK Vienna Vibes 4 : 1 FC Meidling

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