Die Saison 2026/2027 steht in den Startlöchern und nicht nur die, sondern auch 12 hungrige Teams, die zeigen wollen, dass sie aufs oberste Treppchen gehören. Vor den Vienna Vibes liegt ein interessantes Teilnehmerfeld voller alter Bekannter und ganz viel gemeinsamer Geschichte aus längst verblassten Meistertagen.


Neulandschule (2. – 1 Klasse A)

 

Einst gehörte das Team der Neulandschule zur Elite der DSG. Bei der ersten Begegnung zwischen den Favoritnern und dem USK – es war eine Cup-Partie in Atzgersdorf (lang ist’s her) – kam es zum Duell David gegen Goliath, der USK spielte zu dieser Zeit noch in der 1. Klasse. Die Neulandschule setzte sich damals, dank der größeren Klasse, souverän durch. Nicht allzu lange danach, sollte die Mannschaft aber völlig auseinanderbrechen, sich freiwillig aus der Liga zurückziehen und einen Neustart in den Niederungen der DSG wagen. Nun befinden sich die Blauen langsam wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Der souverän erzielte Vizemeister der 1. Klasse A des letzten Jahres, markiert einen Achtungserfolg, der den Aufstieg in die Unterliga ermöglichen sollte. Mit der Neulandschule verbindet uns mittlerweile mehr als nur dieses Cup-Spiel 2015. Matin, mittlerweile hochgeschätzte USK-Legende, wechselte vor einigen Jahren vom diesjährigen Konkurrenten zu uns auf den Wienerberg und fand in rot-weiß sein fußballerisches Glück. Der Ehrgeiz und alte Freundschaften haben unseren Sturmtank per Leihe nun wieder zurück an alte Wirkungsstätte gebracht und so ist es nicht unwahrscheinlich, dass es gleich zum Saisonauftakt zum Duell mit unserem „Ex“, der streng genommen immer noch in unseren Diensten steht, kommt. Und nicht nur das. Da sich die Neulandschule in der 1. Runde des DSG-Cups gegen Union Latina durchgesetzt hat, werden wir nur wenige Wochen später nochmal aufeinandertreffen. Wie sehr man die Männer aus dem Zehnten auf der Rechnung haben muss, ist derzeit noch schwer abzuschätzen. Die jüngsten Ergebnisse sind ordentlich, den Kader hat man mit ein paar Neuen aus Achau, 2. Klasse Ost/Mitte, auch aufgebessert und eine gewisse Aufstiegseuphorie wird ebenfalls noch mitschwingen. Vielleicht kein Durchmarschierer, aber mit dem Abstieg wird diese Mannschaft wohl auch nichts zu tun haben. Es gibt denkbar einfachere Gegner für den Auftakt – sowohl in der Liga als auch im Cup.

Bisherige Duelle: 1:3 (H), 4:0 (H), 5:1 (H)

 

1. FC Fi (9. – Unterliga A)

Ach der FC Fi! Nach all den Jahren trifft man sich wieder. Ob das ein schönes Wiedersehen wird, ist unklar. Wir hatten in der Vergangenheit zwar selten sportliche Probleme mit den Fis, sehr wohl gabs aber immer wieder zwischenmenschliche Reibungspunkte am Platz, bis hin zu Spielberichten, die nachträglich offline genommen wurden, weil der Fi’sche Vereinsjurist mit Klagsdrohungen um die Ecke gekommen ist. Dass man bei Fi gern hie und da mal österreichische Gerichte mit Streitereien aus der DSG-Sandkiste belästigt, haben auch die DSG Memes vor nicht allzu langer Zeit zu spüren bekommen. Dass man sich mit solchen Moves mehr lächerlich macht, als man dadurch gewinnen könnte, hat sich vielleicht nun mittlerweile doch bis auf den Dampfschiffhaufen herumgesprochen. Vielleicht auch nicht. Wir nehmen es sowieso sportlich. Wenn von den Gegnern nichts Bösartiges kommt, dann sollen zwei schöne, faire Spiele an uns erst recht nicht scheitern. Tabellarisch hieß es für FI in den letzten Jahren Abstiegskampf. Die glorreichen Zeiten liegen schon länger zurück, wobei mit „glorreich“ die obere Tabellenhälfte gemeint ist, denn höher als Unterliga haben die Filer nie gespielt. Es gibt auch heuer keine Anzeichen, dass sich im Zuge der Sommerpause derart viel im Team verändert hätte, sodass man heuer nach viel höherem streben kann. Ein kleines Ausrufezeichen ist das Finish der an sich schwachen letzten Saison, indem Fi vernünftig gepunktet hat. Falls dieser Schwung über den mutmaßlich testspiel- und vorbereitungsfreien Sommer gerettet wurde, dann ist ne Überraschung drin.

Bisherige Duelle: 2:3 (H), 7:0 (A), 2:1 (H), 5:2 (A)

 

LGV Wien (11. – Unterliga B)

Autsch! Die Erinnerungen an letzte Saison sind teilweise immer noch schmerzhaft. 90 Prozent dieses Schmerzes gehen auf die Kappe des LGV. Man muss sich das mal vorstellen. Bis zur 86. Minute des letzten Meisterschaftsspiels war das Frischgemüse abgestiegen (oder auch nicht, weil DSG). Dann fiel der vielumjubelte Siegtreffer nach 2-Tore-Rückstand. Dieses Match war natürlich gegen uns. Bis zu diesem Zeitpunkt schien die rote Laterne den Rot-Weiß-Gestreiften nicht nur optisch gut zu stehen. Mit 88 Gegentoren war LGV einmal mehr die absolute Schießbude der Liga. Und wäre der USK in den direkten Duellen nicht so geberlaunig gewesen, hätte es auch bei weitem nicht gereicht. Sechs ihrer 17 Punkte hat das Gemüse nämlich gegen die Vibes geholt (wir warten nach wie vor auf den Geschenkkorb). Dass wir diesen dezenten Makel in der kommenden Saison ausbessern wollen, liegt auf der Hand. Die Frage ist, wie schwer es uns gemacht werden. Keine Ahnung, ehrlich gesagt, die Aktivitäten in der Sommerpause waren bei diesem Gegner, wie schon bei Fi, unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Daher gehen wir davon aus, dass sich LGV auch heuer wieder eher durch die Meisterschaft wurschteln wird. Dabei haben die schon einige Kicker dabei, es fehlte zuletzt hingegen an einer gewissen Dynamik oder auch einem konkurrenzfähigen Defensivverhalten, wie die Statistik belegt. Und vorne wird die Gegentorflut auch nicht mehr so sicher kompensiert wie früher. Goalgetter Dominik Schmidt legte mit zwölf Saisontoren auch nur eine, für seine Verhältnisse, durchschnittliche Performance hin. LGV ist natürlich trotzdem kein Fixabsteiger. Nicht auszuschließen, dass die gebündelte Routine einmal mehr den Klassenerhalt sichern wird. Aber die Punkte dafür können sie diesmal gerne woanders holen.

Bisherige Duelle: 1:2 (H), 3:4 (A)

 

FC Endstation Hernals (4. – Unterliga B)

Was können wir über Endstation Hernals sagen, was nicht schon längst gesagt wurde? Also sagen wir nochmal das bereits Gesagte: Wir hatten da diese große Rivalität, irgendwann im letzten Jahrzehnt, als wir Jahr für Jahr in dieselbe Liga gelost worden sind (damals noch 1. Klasse) und sich sowohl am Postsportplatz, als auch (damals noch) in Atzgersdorf dramatische Duelle abgespielt haben, die oftmals auch hinterher ein paar seelische Narben hinterlassen haben. Bis heute konnte übrigens keines der beiden Teams auswärts beim jeweils anderen gewinnen. Gegipfelt hat das damals in einem Meisterschaftsrun, bei dem sich der USK und die Endstation ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins bis zum Schluss lieferten. Das direkte Duell, bis heute eines der legendärsten Spiele in unserer Vereinsgeschichte, sollte letztendlich den Ausschlag zu unseren Gunsten geben. Danach sahen sich Vibes und Endstation lange nicht wieder. Die Selbstverständlichkeit, jedes Jahr in derselben Liga zu spielen, verkehrte sich ins Gegenteil. Ihre jeweiligen sportlichen Hochphasen erlebten die beiden Rivalen getrennt voneinander, ohne sich jemals an diesem Peak direkt miteinander zu messen. Schließlich verabschiedeten sich sowohl in Hernals, als auch bei uns weite Teile der Spielergeneration, die dieses scheinbar doch nicht so ewige Duell geprägt hatten. Abstieg, Umbruch, wie damals in dieser legendären Saison, verläuft auch die Teamentwicklung bei rot-weiß und gelb-schwarz offenkundig im Paarlauf. Man traf einander in der Unterliga B wieder. Mit Spielern, die nichts von der einstigen Rivalität wussten oder bestenfalls von den Vereinsopas erzählt bekommen haben. Von einem neuerlichen Duell um die Meisterkrone waren beide Mannschaften bis dato auch weit entfernt. Und doch war schon letzte Saison zu spüren: Nicht nur die Leistungskurve zeigt sowohl bei der Endstation, als auch beim USK nach oben. Auch die Begegnungen werden wieder intensiver, aufgeladener (ohne ungut zu werden, das sei schon erwähnt). Dass unsere Niederlage am Postsportplatz im letzten Frühjahr in Champions League-Euphorie zelebriert wurde, haben wir nicht nur mitbekommen, es hat uns auch definitiv gekitzelt. Da scheint wieder etwas heranzuwachsen. Wir können uns auf heiße Spiele gefasst machen. Spiele, in denen man bis zum Schluss auf der Hut sein muss, denn was einem bei den Ratten sofort ins Auge springt, ist dass sie zwar selten hoch gewinnen, dafür aber gerne äußerst spät punkten. In fünf Rückrundenspielen (also etwa 50 Prozent der Matches) haben die Hernalser ihren Ausgleichs- oder Siegtreffer in der absoluten Schlussphase erzielt. Dieser Trend scheint sich in der neuen Saison fortzusetzen, denn auch die erste Cup-Runde wurde mit einem Last-Minute-Tor bewältigt. Böse Zungen könnten behaupten, dass sich die Endstation einfach von Spiel zu Spiel durchbrunzt, aber wie sagte schon der weise Hermann Gerland: „Immer Glück ist Können.“ Eine gewisse Siegermentalität steht außer Zweifel. Wir wollen mit einer ebenbürtigen Einstellung dagegenhalten. Und wer weiß, vielleicht erleben wir ja eine Neuauflage von 2018.

Bisherige Duelle: 1:1 (A), 3:0 (H), 2:4 (A), 1:1 (H), 2:1 (H), 1:4 (A), 1:2 (A), 4:3 (H), 1:2 (A), 2:1 (H), 3:3 (H), 1:3 (A)

 

Sektor 17 (3. – Unterliga A)

Bei all der Schwärmerei von alten Techtelmechteln an der Endstation Hernals, darf man eine andere Mannschaft nicht aus dem Auge verlieren. Sie war in besagter Meistersaison 2018 in einer Nebenrolle dabei, hat sich im Laufe der Jahre durchaus gemausert und heuer würden wir ihr sogar das Label „Mitfavorit“ umhängen. Was nur logisch ist. In der Unterliga seit Jahren etabliert, waren sie dort immer sowas wie „best of the rest“ – also obere Tabellenhälfte ein Muss, aber ohne ganz vorne eine Rolle zu spielen – ähnlich wie der USK. Doch das starke Frühjahr, ein paar potente Transfers und ein 5:0-Statement im Vorbereitungsspiel gegen Meisterschaftsgegner Celtic Hernals haben im Sektor sicherlich Hoffnungen geweckt, zu den ganz Großen zu gehören. Nach 2018, als der Kontrahent gegen uns weitgehend chancenlos war, hatten wir nur noch einmal das Vergnügen mit den Hernalsern. In der ersten Runde des DSG-Cups setzten wir uns knapp im Elfmeterschießen durch. Seitdem ist Sektor 17 sicher nicht schwächer geworden und obendrein sind die Jungs gerade auf dem kleinen Fortuna-Platz eine schwer zu knackende Nuss. Könnten Schlüsselspiele werden.

Bisherige Duelle: 2:1 (A), 10:0 (H), 5:3 i.E. (2:2; A)

 

Rudolfsheim I.F. (5. – Unterliga A)

Apropos 2018. Apropos „best of the rest“. Im Jahr 2018 – ihr wisst schon, da wo der USK Meister wurde – waren die Rudolfsheimer sowas wie die Anführer des Teilnehmerfeldes, das im Schatten der beiden Spitzenklubs stand. Dass sie heuer selbst zu den Gejagten gehören könnten, ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Die Performance in der letzten Saison war schon nicht schlecht und in der Vorbereitung auf die neue sowie den Cup gelangen bereits achtbare Ergebnisse, wie der Rauswurf der Oberliga-Mannschaft aus Mödling. Gegen sie spricht die ergebnistechnisch schwache Rückrunde. So oder so freuen wir uns, dass es wieder zu zwei Fünfhauser-Derbies in dieser Saison kommen wird, dem zwar das Prestige von einem Duell etwa gegen die Endstation fehlt, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Bisherige Duelle: 2:0 (H), 4:3 (A), 9:0 (H), 6:1 (H)

 

Fallen Angels (1. – 1. Klasse B)

Machen wir es kurz. Viel wissen wir nicht über die gefallenen Engel (der Name! Man muss die DSG einfach lieben, hat was von Magic Unicorns). Aber die Story des Vereins liest sich nicht schlecht. Allzu lang gibt es die geflügelten Herren noch nicht und dennoch stehen bereits zwei Aufstiege und ein Meistertitel zubuche. Wir wissen ja mittlerweile, dass Aufsteiger sehr häufig auch eine gute Rolle in der Unterliga spielen, insofern muss man auch diese Truppe am Schirm haben. Wen das nicht beeindruckt, den überzeugen vielleicht die 102 Tore der letzten Saison. Ned so schlecht.

Bisherige Duelle: keine

 

Argos United 09 (6. – Unterliga A)

Auch ein alter Bekannter. Obwohl der USK und Argos schon öfter die Klingen gekreuzt haben, ist die Geschichte dieses Duells keine sonderlich ereignisreiche. Alle bisherigen Begegnungen liefen sportlich und fair ab, so wie Hobbyfußball eben zu sein hat. Einfach eine nette Truppe, halt. Was aber dazu führt, dass wir überhaupt nicht wissen, was wir jetzt schreiben sollen. Die auch schon lange Geschichte des Vereins Argos United 09 ist garantiert voll von Highlights, Legenden und grandiosen Geschichten. Wir kennen blöderweise keine davon. So bleibt uns nur eine nüchterne sportliche Einschätzung, die sich ähnlich fad liest, wie das bisher Geschriebene: Nach oben und unten ist in dieser Saison von den Argonauten auf den ersten Blick nichts Sensationelles zu erwarten. So. Fettes Sorry, dass wir euch da ein Bisschen als „Graue Maus“ dastehen lassen, liebe Argonauten, aber machts halt ein Bisschen mehr Wirbel um euch im Internet, dann gibt’s auch mehr Geschichten. Darüber hinaus, schauen wir mal. Vor einem Jahr hätte auch noch keiner geglaubt, dass Nepomuk die Unterliga dominieren würde.

Bisherige Duelle: 1:0 (A), 4:1 (H), 1:2 (A), 3:3 (H)

 

Celtic Hernals (8. – Unterliga B)

Unsere Wege führen immer wieder nach Hernals. Das ist eine scheinbar unendliche Geschichte. Doch hier geht es ausnahmsweise nicht um die Endstation. Ja, gegen die anderen Hernalser steckt wohl mehr Drama in der Partie, es gibt ja sogar DSG-intern ein anderes Celtic, gegen das deutlich mehr Emotionen aufkommen. Und dennoch ist Celtic Hernals auch schon seit einigen Jahren ein treuer Begleiter auf unserem Weg und häufig zum Duell gebetene Gegnermannschaft. Bei den Kelten (denen aus Hernals eben) wussten man eigentlich immer was man bekommt. Eine schwer zu bespielende, kampfstarke Mannschaft, gegen die gerade auswärts die Trauben durchaus hoch, aber in Griffweite hängen, wenn man konzentriert zu Werke geht. Insofern war die letzte Saison eine kleine Überraschung, denn da erlebten wir ein Celtic Hernals, das versuchte, eine spielfreudigere Linie zu fahren – zu Lasten der mannschaftlichen Geschlossenheit, so zumindest der Eindruck in den direkten Duellen, die wir recht deutlich gewinnen konnten. Das mündete in einer katastrophalen Hin- und einer achtbaren Rückrunde. Also vielleicht haben sich die Celtics gerade richtig für die neue Spielzeit gefunden, sind nun spielstärker und gleichzeitig wieder der unangenehme Pain-in-the-Ass am Platz, der sie schonmal waren. Durchaus möglich.

Bisherige Duelle: 5:2 (H), 1:4 (A), 0:4 (H), 5:1 (H), 1:1 (A), 5:2 (A), 6:1 (H)

 

AS District West (12. – Unterliga B)

Wir beenden den Blick in die Gaskugel mit District West. Um ein Haar, hätte das Kapitel Unterliga nach nur einer Saison auch für die Hütteldorfer wieder geendet und daran sind die Vibes nicht unschuldig. Wäre ziemlich hart gewesen, denn die Westler traten weder in der Hin- noch in der Rückrunde wie ein Absteiger auf. Am Ende hatten sie einfach zu oft Unentschieden gespielt. Aber das ist Schnee von gestern. In der Sommerpause ist im Westen Wiens kein Stein auf dem anderen geblieben (scheint so eine Eigenart, von Mannschaften des Wiener Westens zu sein). Nicht weniger 13 Neuzugänge spuckt die ÖFB-Seite aus. Der Grund ist schnell erklärt: 11 dieser Neulinge stammen aus den Reihen des aufgelösten Teams Wien West, die eine neue sportliche Heimat gefunden haben, ohne den Distrikt (Wortwitz wurde hoffentlich erkannt. Genial!) wechseln zu müssen. Spannend. Unklar ist, ob die Aufrüstung mit Spielern von einer Mannschaft, die jahrelang in der 1. Klasse sagenhaft wenig gerissen hat, District West sofort vom Knapp-doch-nicht-Absteiger zum Meisterkandidaten macht, aber die unausweichlich höhere Kaderdichte wird zweifellos für mehr Stabilität und dadurch auch mehr Qualität sorgen. Abgesehen davon, wäre diese Mannschaft auch ohne „Fusion“ heuer kein klassischer Abstiegskandidat gewesen. Dafür haben die Jungs doch etwas zu viel drauf. Man erinnere sich an den in der letzten Saison völlig paradox zur Meisterschaft verlaufenen Cup-Run, der die Rot-Grünen bis ins Halbfinale geführt hat. Kurzum: Für District West ist heuer sicher was drinnen. Vielleicht reichts nicht für ganz oben, aber wenn heuer nochmal so eine Seuchensaison folgen sollte, dann geht es wahrlich nicht mit rechten Dingen zu.

Bisherige Duelle: 1:0 (A), 2:0 (H)

 

Meidling (R.I.P.):

Schade irgendwie, dass Meidling seine Mannschaft zurückgezogen hat. Damit geht ein DSG-Urgestein von uns, das ebenso ein Teil unserer fabulösen 2018er-Saison war. Schließlich war uns damals sogar vergönnt, dass dieses Proletenteam uns in der letzten Runde die Ehre erweisen musste und uns in Atzgersdorf zum Meister machte, nachdem sie vorher vom Platz geschossen wurden. Ja, das waren absolute Armleuchter, aber irgendwie wars jedes Mal wieder lustig, wenn wir gegen sie gewonnen haben. Und das war zum Glück meistens der Fall. Na dann, ruhe in Frieden FC Meidling, du Edmund Sackbauer unter den DSG-Vereinen!

 

Fazit: Es wird wieder eng und spannend. Im Gegensatz zur letzten Saison fehlen sowohl große Meisteransagen, als auch logische Titelfavoriten. Dafür gibt es eine ganz Reihe Mannschaften, die ihren bisher gewohnten Platz in der zweiten Reihe nur allzu gerne gegen das Rampenlicht an der Spitze eintauschen würden. Von einem einsamen Solo an der Spitze bis zu einem Massensprint ins Ziel ist heuer alles möglich. 

MG